altmarkgeschichte

Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark





Anna Dorothea Elisabeth Petzold

Lange

Ehefrau des Handarbeiters

Sterbedatum:
03.12.1896
Konfession:
evangelisch
Ort:
Recklingen ehem. Apenburg
Standort:
Kriegerdenkmal
GPS:
11.224582 - 52.734857

Beschreibung
Zustand
:
Von der Sandsteinplatte fehlt das obere Drittel und der untere Rand. Dadurch existiert von der der obersten erhaltenen Schriftzeile nur die untere Hälfte.

Dekor:
Der Grabstein besitzt einen in zerklüfteter Felsoptik gestalteten Rand. Das Textfeld mit vertiefter Inschrift wird von gekerbten Linien, die in den Ecken verschnörkelt auslaufen, gerahmt.

Inschrift:


Dor. Elisab. Petzold
geb. Lange,
* 28. Mai 1817 † 3. Dec. 1896
___ . ___

Müde von des Lebens Sorgen
Gute Mutter, schliefst du ein.
Schön wird dir dafür der
Morgen
deiner Auferstehung sein.

Anmerkung:
Die lt. Kirchenbuch von Gr. Apenburg an Altersschwäche Verstorbene wurde entgegen der Angabe auf dem Grabstein erst ein Jahr später am 28. Mai 1818 unehelich als Tochter der Ilsabe Catharina Elisabeth Pakebusch (jüngste Tochter des Grundsitzers und Zimmergesellen Johann Conrad Paul Pakebusch in Beetzendorf und der Ilsabe geb. Schulze) geboren. Der Dienstknecht Georg Lange (* 6. Mai 1776, Sohn des Kossaten Heinrich Lange in Winterfeld und der Anna Sophia geb. Schulze) wurde als Kindsvater im Kirchenbuch eingetragen mit dem Vaterschaftsvermerk, „durch die nachfolgende Ehe der Eltern legitimiert“. Die Trauung fand am 7. Februar 1819 statt.
Die verstorbene Anna Dorothea Elisabeth Petzold geb. Lange verheiratet sich in Gr. Apenburg am 26. Juni 1842 mit dem dortigen Einwohner und Handarbeiter Hans Georg Petzold (* Kerkau 31. Juli 1807 † Gr. Apenburg 5. September 1876, Schlagfluss, Sohn des Schäfers Johann Erdmann Petzold (1842 in Jeggeleben) und dessen Ehefrau Anna Catharina Germer).

Lage:
Der Grabstein ist einer von weiteren Denksteinen gleicher Größe, der zur Abdeckung der Einfriedungsmauer des Kriegerdenkmals an der Nordseite des Kirchhofes im Nachbarort Recklingen dient.

Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2025