Beschreibung
Zustand:
Von der Sandstein-Grabplatte ist nur ein rechteckiges Teilstück aus dem linken, mittleren Randbereich erhalten.
Gestaltung:
Das Fragment trägt eine vertiefte Inschrift und besitzt eine gekerbte Umrandungslinie.
Inschrift:
…
…(TVGENT)
SAME FR(AW MAR) GARETA … NIN. H. … DEKEN. S(ELIG NACHGE)
LASSENE …
IM 76 IA(HR) …
…
Anmerkung:
Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde der Grabstein für „Margareta Fathmannin Herrn Adrian Lüdeken selig nachgelassene“ Witwe angefertigt.
Diese Eheleute ließen folgende Kinder in der Stendaler Jacobikirche taufen:
1) Margarethe ~ 8. Februar 1633,
2) Elisabeth ~ 21. September 1634 (Patin u. a. Christiane Fathmann, die Witwe des Pastors der Marienkirche Adrian Lüdicke),
3) Maria ~ 29. Februar 1636,
4) Daniel ~ 7. Februar 1639 (Pate u. a. der Medizinstudent Daniel Lüdike),
5) Adrian ~ 14. Juli 1641,
6) Simon ~ 27. Februar 1643.
Wenn man von einem Alter der Kindsmutter von ca. 25 Jahren bei deren erster Entbindung im Jahre 1633 ausgeht, müsste sie lt. Altersangabe auf dem Grabstein ca. 1684 gestorben sein, also noch im Zeitraum der Kirchenbuchlücke von 1663 bis 1685.
Margaretha geb. Fathmann, Ehefrau des Adrian Lüdeke, trat 1663 als Taufpatin bei Hans, Sohn des Grobschmieds Bartholomues Kersten auf. Bei der Taufe von Dorothea, Tochter des Jacob Kreutzkam im Jahre 1665 wird sie erstmals Witwe von Adrian Lüdeke, der lt. Sterberegister am 2. Januar 1661 begraben wurde, bezeichnet.
Am 17. Juli 1670 nahm Lüdekes Witwe Margarethe Fathmann letztmalig das Patenamt an bei der Taufe von Margarethe, Tochter des Ackermann und Zuführers Frantz Kersten, in der Jacobikirche an.
Lage:
Das Fragment liegt im Fußboden des hohen Chores (1. Platten-Reihe von Westen neben dem Lettner).
Zustand:
Von der Sandstein-Grabplatte ist nur ein rechteckiges Teilstück aus dem linken, mittleren Randbereich erhalten.
Gestaltung:
Das Fragment trägt eine vertiefte Inschrift und besitzt eine gekerbte Umrandungslinie.
Inschrift:
…
…(TVGENT)
SAME FR(AW MAR)
GARETA …
NIN. H. …
DEKEN. S(ELIG NACHGE)
LASSENE …
IM 76 IA(HR) …
…
Anmerkung:
Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde der Grabstein für „Margareta Fathmannin Herrn Adrian Lüdeken selig nachgelassene“ Witwe angefertigt. Diese Eheleute ließen folgende Kinder in der Stendaler Jacobikirche taufen:
1) Margarethe ~ 8. Februar 1633,
2) Elisabeth ~ 21. September 1634 (Patin u. a. Christiane Fathmann, die Witwe des Pastors der Marienkirche Adrian Lüdicke),
3) Maria ~ 29. Februar 1636,
4) Daniel ~ 7. Februar 1639 (Pate u. a. der Medizinstudent Daniel Lüdike),
5) Adrian ~ 14. Juli 1641,
6) Simon ~ 27. Februar 1643.
Wenn man von einem Alter der Kindsmutter von ca. 25 Jahren bei deren erster Entbindung im Jahre 1633 ausgeht, müsste sie lt. Altersangabe auf dem Grabstein ca. 1684 gestorben sein, also noch im Zeitraum der Kirchenbuchlücke von 1663 bis 1685.
Margaretha geb. Fathmann, Ehefrau des Adrian Lüdeke, trat 1663 als Taufpatin bei Hans, Sohn des Grobschmieds Bartholomues Kersten auf. Bei der Taufe von Dorothea, Tochter des Jacob Kreutzkam im Jahre 1665 wird sie erstmals Witwe von Adrian Lüdeke, der lt. Sterberegister am 2. Januar 1661 begraben wurde, bezeichnet.
Am 17. Juli 1670 nahm Lüdekes Witwe Margarethe Fathmann letztmalig das Patenamt an bei der Taufe von Margarethe, Tochter des Ackermann und Zuführers Frantz Kersten, in der Jacobikirche an.
Lage:
Das Fragment liegt im Fußboden des hohen Chores (1. Platten-Reihe von Westen neben dem Lettner).
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2024