Beschreibung
Zustand:
Von dem Grabstein aus Sandstein ist lediglich der obere Bereich mit fehlenden Rändern links und rechts erhalten.
Gestaltung:
Das querrechteckige Fragment trägt eine vertiefte Inschrift und besitzt eine gekerbte Umrandungslinie.
Inschrift:
AN̅O 1653 AM NOVEMB: IST D(IE)
(E)HRSAME FR. CATHARINA Z…
…OWS, IOCHIM WILCKEN…
…L HINTERLIEBENE WIT(WE) …
… SELIG ENTSCHLA(FEN) …
Anmerkung:
Das Fragment wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 284. Demnach hat es die Abmessungen 21 cm × 44 cm.
Am 18. November 1653 fand das Begräbnis der verstorbenen Witwe statt. Im Sterberegister der Stendaler Jacobikirche steht dazu zu lesen: „Ist Rl. Jochim Wilkens, gewehs. Küsters alhie begraben“.
In dem im Jahr 1619 beginnenden Taufregister wurde keine Kindstaufe erfasst, die diesen Eheleuten zugeordnet werden könnte.
Trotzdem finden sich im Taufregister wichtige Hinweise zu den Eheleuten Wilcke/Zinow:
Deren Eheschließung hat vor 1627 stattgefunden, denn in diesem Jahr tritt Wilckes Ehefrau erstmalig als Taufpatin in Erscheinung.
Bei der Taufe von Jochim, Sohn des Thomas Schwartzenholtz und der Anna geb. Schreiber im Jahre 1638 tritt Catharina Wilcke geb. Zinow letztmalig als Ehefrau des Küsters unter den Paten auf. Bei der Taufe von Anna, der Tochter des Hans Kütze und dessen Ehefrau Anna Grube im Jahre 1643 wird sie erstmalig als Witwe des Jochim Wilcke genannt. Folglich ist dieser zwischen 1638 und 1643 verstorben.
Lage:
Das Fragment liegt im Fußboden des hohen Chores hinter dem Altar direkt an der Außenwand.
Zustand:
Von dem Grabstein aus Sandstein ist lediglich der obere Bereich mit fehlenden Rändern links und rechts erhalten.
Gestaltung:
Das querrechteckige Fragment trägt eine vertiefte Inschrift und besitzt eine gekerbte Umrandungslinie.
Inschrift:
AN̅O 1653 AM NOVEMB: IST D(IE)
(E)HRSAME FR. CATHARINA Z…
…OWS, IOCHIM WILCKEN…
…L HINTERLIEBENE WIT(WE) …
… SELIG ENTSCHLA(FEN) …
Anmerkung:
Das Fragment wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 284. Demnach hat es die Abmessungen 21 cm × 44 cm.
Am 18. November 1653 fand das Begräbnis der verstorbenen Witwe statt. Im Sterberegister der Stendaler Jacobikirche steht dazu zu lesen: „Ist Rl. Jochim Wilkens, gewehs. Küsters alhie begraben“.
In dem im Jahr 1619 beginnenden Taufregister wurde keine Kindstaufe erfasst, die diesen Eheleuten zugeordnet werden könnte.
Trotzdem finden sich im Taufregister wichtige Hinweise zu den Eheleuten Wilcke/Zinow:
Deren Eheschließung hat vor 1627 stattgefunden, denn in diesem Jahr tritt Wilckes Ehefrau erstmalig als Taufpatin in Erscheinung.
Bei der Taufe von Jochim, Sohn des Thomas Schwartzenholtz und der Anna geb. Schreiber im Jahre 1638 tritt Catharina Wilcke geb. Zinow letztmalig als Ehefrau des Küsters unter den Paten auf. Bei der Taufe von Anna, der Tochter des Hans Kütze und dessen Ehefrau Anna Grube im Jahre 1643 wird sie erstmalig als Witwe des Jochim Wilcke genannt. Folglich ist dieser zwischen 1638 und 1643 verstorben.
Lage:
Das Fragment liegt im Fußboden des hohen Chores hinter dem Altar direkt an der Außenwand.
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2024