Beschreibung
Zustand:
Vom Grabstein aus Sandstein fehlen der obere Bereich und der rechte Rand.
Gestaltung:
Der hochrechteckige Grabstein trägt eine vertiefte Inschrift. Unter dem Textfeld steht mittig in einer achteckigen Vertiefung ein Wappen, das im Schild eine Hausmarke mit den Initialen „IKK“ zeigt und eine Rose als Helmzier aufweist. Neben dem Oktogon stehen zu beiden Seiten nochmals die Initialen „I. K.K.“.
Inschrift:
… Jacob Kreutzkam, Vornehmer Bürger u(nd)
Handelsman alhier, seines Alters 80. Ja(hr)
Deßen Seele Gott gnädig sey.
LeichText.
Ach Herr laß dein liebe Engelein. a(m)
letzten Ende mein Selelein, in Abraham
Schos tragen, den leib in sein schlaffkä(m)
merlein, gar sanfft ohn einige qual,
und Pein, Ruhen biß am Jüngst(en)
Tage.
Anmerkung:
Der Grabstein wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 286. Demnach hat er die Abmessungen 87 cm × 66 cm.
Der Verstorbene war verheiratet mit Anna Streich († 9. Februar 1651), deren Grabstein ebenfalls im Chor der Jacobikirche in der 23. Reihe von Westen liegt. Trauregister sind aus der fraglichen Zeit nicht erhalten.
Diesen Eheleuten können anhand des Kirchenbuchs jedoch folgende Kindstaufen zugeordnet werden:
1) Catharina ~ 14. Januar 1633,
2) Anna ~ 10. November 1636,
3) Jacob ~ 4. September 1641,
4) Margaretha ~ 25. Mai 1642,
5) Johannes ~ 15. November 1643,
6) Catharina ~ 18. März 1645.
Nach dem Tod der Ehefrau ist Jacob Kreutzkam eine weitere Ehe mit Elisabeth Müller eingegangen, wie an weiteren Kindstaufen im Kirchenbuch erkennbar ist:
7) Elisabeth ~ 22. Dezember 1652,
8) Joachim ~ 8. März 1655,
9) Elisabeth ~ 8. April 1658,
10) Dorothea ~ 17. April 1664.
Bei der Heirat des Sohnes Johannes am 18. April 1671 wird der Vater Jacob Kreutzkamp noch nicht mit dem Zusatz „sel. (= selig = verstorben)“ genannt. Folglich ist er erst nach dieser Eheschließung gestorben. Wegen einer Lücke im Sterberegister 25. Mai 1663 – 3. Januar 1685) ist eine genauere Recherche zum Ableben des Jacob Kreutzkamp nicht möglich.
Lage:
Der Grabstein liegt im Fußboden des hohen Chores (23. Platten-Reihe von Westen).
Zustand:
Vom Grabstein aus Sandstein fehlen der obere Bereich und der rechte Rand.
Gestaltung:
Der hochrechteckige Grabstein trägt eine vertiefte Inschrift. Unter dem Textfeld steht mittig in einer achteckigen Vertiefung ein Wappen, das im Schild eine Hausmarke mit den Initialen „IKK“ zeigt und eine Rose als Helmzier aufweist. Neben dem Oktogon stehen zu beiden Seiten nochmals die Initialen „I. K.K.“.
Inschrift:
…
Jacob Kreutzkam, Vornehmer Bürger u(nd)
Handelsman alhier, seines Alters 80. Ja(hr)
Deßen Seele Gott gnädig sey.
LeichText.
Ach Herr laß dein liebe Engelein. a(m)
letzten Ende mein Selelein, in Abraham
Schos tragen, den leib in sein schlaffkä(m)
merlein, gar sanfft ohn einige qual,
und Pein, Ruhen biß am Jüngst(en)
Tage.
Anmerkung:
Der Grabstein wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 286. Demnach hat er die Abmessungen 87 cm × 66 cm.
Der Verstorbene war verheiratet mit Anna Streich († 9. Februar 1651), deren Grabstein ebenfalls im Chor der Jacobikirche in der 23. Reihe von Westen liegt. Trauregister sind aus der fraglichen Zeit nicht erhalten.
Diesen Eheleuten können anhand des Kirchenbuchs jedoch folgende Kindstaufen zugeordnet werden:
1) Catharina ~ 14. Januar 1633,
2) Anna ~ 10. November 1636,
3) Jacob ~ 4. September 1641,
4) Margaretha ~ 25. Mai 1642,
5) Johannes ~ 15. November 1643,
6) Catharina ~ 18. März 1645.
Nach dem Tod der Ehefrau ist Jacob Kreutzkam eine weitere Ehe mit Elisabeth Müller eingegangen, wie an weiteren Kindstaufen im Kirchenbuch erkennbar ist:
7) Elisabeth ~ 22. Dezember 1652,
8) Joachim ~ 8. März 1655,
9) Elisabeth ~ 8. April 1658,
10) Dorothea ~ 17. April 1664.
Bei der Heirat des Sohnes Johannes am 18. April 1671 wird der Vater Jacob Kreutzkamp noch nicht mit dem Zusatz „sel. (= selig = verstorben)“ genannt. Folglich ist er erst nach dieser Eheschließung gestorben. Wegen einer Lücke im Sterberegister 25. Mai 1663 – 3. Januar 1685) ist eine genauere Recherche zum Ableben des Jacob Kreutzkamp nicht möglich.
Lage:
Der Grabstein liegt im Fußboden des hohen Chores (23. Platten-Reihe von Westen).
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2024