Beschreibung
Zustand:
Von der aus Sandstein hergestellten Platte fehlt der obere Bereich. Etliche Blessuren verunzieren den Rand.
Gestaltung:
Die Sandstein-Platte ist von einem schmalen, erhabenen Rand umgeben. Unter der vertieften Inschrift findet sich mittig das Steinmetz-Symbol „W F“. Unter dem Textfeld stehen nebeneinander zwei Wappenschild. Der Linke zeigt eine Hausmarke und wird von den Initialen „L S“ gesäumt. Der andere Schild beinhaltet eine Kanne. Die Initialen „G D“ stehen zu beiden Seiten neben dem Schild.
Inschrift:
…
WOLGEACHTER LEVIN
SIDTMAN SEINES ALTERS
66 IAHR IN GOTT SELICH
LICH ENTSCHLAFFEN DER
SEHL RVHET IN GOTTES
HANDT AMEN
Iohan: 3 Cap:
Also hatt gott die welt gelie
bett das er seinen eingebornen
sohn gab auf das alle die
an ihn glevben nicht
verloren werden sondern
das ewige leben
haben
Anmerkung:
Der Grabstein wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 287. Demnach hat er die Abmessungen 90 cm × 57 cm.
Der Verstorbene war verheiratet mit Geseke Dittmar, die lt. ihres Grabsteines, der ebenfalls im Chor der Jacobikirche zu finden ist, am 9. Februar 1631 starb. Zu den Sterbefällen dieser Eheleute waren keine Recherchen möglich, die Trau- und Sterberegister der Jacobikirche erst im Jahre 1653 einsetzen. In dem 1619 beginnenden Taufregister sind keine Taufen erwähnt, die diesen Eheleuten zugeordnet werden könnten. Sicherlich haben deren Kinder ihre Taufe schon vor diesem Zeitraum empfangen.
Lage:
Der Grabstein liegt im Fußboden des hohen Chores (19. Platten-Reihe von Westen).
Zustand:
Von der aus Sandstein hergestellten Platte fehlt der obere Bereich. Etliche Blessuren verunzieren den Rand.
Gestaltung:
Die Sandstein-Platte ist von einem schmalen, erhabenen Rand umgeben. Unter der vertieften Inschrift findet sich mittig das Steinmetz-Symbol „W F“. Unter dem Textfeld stehen nebeneinander zwei Wappenschild. Der Linke zeigt eine Hausmarke und wird von den Initialen „L S“ gesäumt. Der andere Schild beinhaltet eine Kanne. Die Initialen „G D“ stehen zu beiden Seiten neben dem Schild.
Inschrift:
…
WOLGEACHTER LEVIN
SIDTMAN SEINES ALTERS
66 IAHR IN GOTT SELICH
LICH ENTSCHLAFFEN DER
SEHL RVHET IN GOTTES
HANDT AMEN
Iohan: 3 Cap:
Also hatt gott die welt gelie
bett das er seinen eingebornen
sohn gab auf das alle die
an ihn glevben nicht
verloren werden sondern
das ewige leben
haben
Anmerkung:
Der Grabstein wird erwähnt in „Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal“, Mitteldeutscher Verlag 2000, Textteil, S. 287. Demnach hat er die Abmessungen 90 cm × 57 cm.
Der Verstorbene war verheiratet mit Geseke Dittmar, die lt. ihres Grabsteines, der ebenfalls im Chor der Jacobikirche zu finden ist, am 9. Februar 1631 starb. Zu den Sterbefällen dieser Eheleute waren keine Recherchen möglich, die Trau- und Sterberegister der Jacobikirche erst im Jahre 1653 einsetzen. In dem 1619 beginnenden Taufregister sind keine Taufen erwähnt, die diesen Eheleuten zugeordnet werden könnten. Sicherlich haben deren Kinder ihre Taufe schon vor diesem Zeitraum empfangen.
Lage:
Der Grabstein liegt im Fußboden des hohen Chores (19. Platten-Reihe von Westen).
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2024