Beschreibung
Zustand:
Die linke Unter-Ecke der Grabplatte aus Sandstein ist lädiert.
Gestaltung:
Ein mit einem Blattmuster verzierter Rand umgibt die kleine quadratische Platte. In einem Kranz stehen nebeneinander zwei Wappen (links – Schönhausen(?), Zuordnung aufgrund der Wappensymbolik: eine aus drei Giebeln bestehende Häuserzeile im Schild, ein Büffelhornpaar auf dem Helm: rechts - Goldbeck: drei Pokale die zwei zu eins auf dem quergeteilten Schild angeordnet sind, ein weiterer Pokal ziert den Helm).
Anmerkung:
Derartige kleine Grabplatten markierten oftmals den genauen Begräbnisort innerhalb der Kirche der Personen, denen ein Epitaph gewidmet wurde. Insofern wäre es denkbar, dass man hier auf eine Inschrift verzichtet und die Identifikation einzig über die prominenten Familienwappen gewährleistet hat.
Im Taufregister der Jacobikirche wird Ursula Sophie Goldbeck, Witwe des Herrn Jochim Schönhausen, als Patin bei der Taufe von Maria, Tochter des Tuchmachers Jochim Möllenbeck, am 27. Oktober 1661 aufgeführt. Hierbei könnte es sich um die Verstorbenen handeln. Deren Namen treten sonst im Kirchenbuch der Jacobikirche nicht in Erscheinung, was dafür spricht, dass sie einer anderen Kirchengemeinde angehörten. Da die Sterberegister der Marienkirche erst ab 1720 und die Trauregister ab 1660 überliefert sind, scheiden diese für die genealogische Recherche aus. Im 1610 beginnenden Taufregister wurden keine Kindstaufen erfasst, die den Eheleuten Schönhausen/Goldbeck zugeordnet werden können.
Lage:
Die Grabplatte dient in der Taufkapelle, einem Anbau am südwestlichen Ende der Kirche, als Bodenplatte.
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2020/2024
Zustand:
Die linke Unter-Ecke der Grabplatte aus Sandstein ist lädiert.
Gestaltung:
Ein mit einem Blattmuster verzierter Rand umgibt die kleine quadratische Platte. In einem Kranz stehen nebeneinander zwei Wappen (links – Schönhausen(?), Zuordnung aufgrund der Wappensymbolik: eine aus drei Giebeln bestehende Häuserzeile im Schild, ein Büffelhornpaar auf dem Helm: rechts - Goldbeck: drei Pokale die zwei zu eins auf dem quergeteilten Schild angeordnet sind, ein weiterer Pokal ziert den Helm).
Anmerkung:
Derartige kleine Grabplatten markierten oftmals den genauen Begräbnisort innerhalb der Kirche der Personen, denen ein Epitaph gewidmet wurde. Insofern wäre es denkbar, dass man hier auf eine Inschrift verzichtet und die Identifikation einzig über die prominenten Familienwappen gewährleistet hat.
Im Taufregister der Jacobikirche wird Ursula Sophie Goldbeck, Witwe des Herrn Jochim Schönhausen, als Patin bei der Taufe von Maria, Tochter des Tuchmachers Jochim Möllenbeck, am 27. Oktober 1661 aufgeführt. Hierbei könnte es sich um die Verstorbenen handeln. Deren Namen treten sonst im Kirchenbuch der Jacobikirche nicht in Erscheinung, was dafür spricht, dass sie einer anderen Kirchengemeinde angehörten. Da die Sterberegister der Marienkirche erst ab 1720 und die Trauregister ab 1660 überliefert sind, scheiden diese für die genealogische Recherche aus. Im 1610 beginnenden Taufregister wurden keine Kindstaufen erfasst, die den Eheleuten Schönhausen/Goldbeck zugeordnet werden können.
Lage:
Die Grabplatte dient in der Taufkapelle, einem Anbau am südwestlichen Ende der Kirche, als Bodenplatte.
Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2020/2024