altmarkgeschichte

Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark





Wilhelm Gottfried von Itzenplitz

Offizier, Gutsbesitzer

Sterbedatum:
23.05.1758
Ort:
Jerchel, Krs. Stendal
Standort:
Kirche
GPS:
11.943110 - 52.461505

Beschreibung:
Zustand:
Im Randbereich und auf der Oberfläche gibt es etliche kleinere Blessuren.

Inschrift:
Wir haben hier keine bleibende
Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Ebr. 13
Es ruhet hier in Gott der Hoch Wohl Gebohrne
Herr Herr Wilhelm Godfried v. Itzenplitz
S: Königlichen Majest: Wohlbestalter Capitain
Erb Herr auf Jerchel. Er erblickte das Licht
der Welt
Ao̅: 1710 den 10. July.
VerEhelichte sich Ao̅: 1747 den 13. August
mit Fr: Henrietta Sophia Luisa v. Möllendorff
zeügte einen Sohn und 3 Töchter
und verließ dieses zeitliche Leben Ao̅: 1758
den 23. May
zum grösten Leidweesen seiner geliebtesten
hinterlaßenen Frauen Gemahlin und
zweyen Fräulein Töchter.

Anmerkung:
Die Grabplatte findet Erwähnung in Hossfeld / Haetge „Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen Kreis Stendal Land“, Kommissionsverlag August Hopfer in Burg 1933, S.113: „12. Grabstein des Wilhelm Gottfried von Itzenplitz, † 1758. h 2,05 m, br 0,96 m. An der Nordwand des Chores. Schriftplatte mit schöner vertiefter Fraktur: (…). Oben Wappen v. Itzenplitz, unten geflügelter Schädel.“
Der Verstorbene war ein Sohn des Balthasar Friedrich von Itzenplitz und dessen Ehefrau Ilse Sophie von Zieten. 1747 ging er die Ehe mit einer Tochter des Erdmann Reimar von Möllendorff und Sophia Dorothea von Wartenberg ein. Diese verstarb am 8. März 1801 (GEDBAS: Familienforschung Peters https://gedbas.genealogy.net/person/database/51371?begin=&offset=134400...).
Die Eheschließung des Verstorbenen fand nicht in Jerchel statt. Zur Zeit seines Todes besitzt das Kirchenbuch von Buch/Jerchel eine Lücke.

Lage:
Die Grabplatte steht innerhalb der Kirche an der Nordwand des Chores.

Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2018