altmarkgeschichte

Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark





Christian Daniel Albrecht

Pastor

Sterbedatum:
26.02.1842
Ort:
Ost Heeren
Standort:
Kirche
GPS:
11.888593 - 52.540778

Beschreibung:
Zustand:
Die Oberfläche der Grabplatte aus Sandstein ist abgetreten, wodurch die Lesbarkeit eingeschränkt wird. Die Ecke rechts oben fehlt.

Dekor:
Der obere Rand des Grabsteins ist geschwungen. Das Textfeld enthält eine vertiefte Inschrift.

Inschrift:
Ruhestätte
des ehemaligen Pastors zu Gohre
und später zu Groß Schwechten
Herrn Christian Daniel
Albrecht

geboren in Lindenberg bei
Seehausen am 5ten Januar 1760
In der Ruhe… …
starb derselbe hieselbst
den 26ten Februar 18…
______



______

Anmerkung:
Die Grabplatte wird nicht genannt bei Hossfeld / Haetge „Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen Kreis Stendal Land“, Kommissionsverlag August Hopfer in Burg 1933, S. 148.
Vgl. Büsching „ladet die Gönner, Patronen, Gymnasiarchen und Freunde der berlinischen und cölnischen öffentlichen Schulanstalten, zu den Prüfungen der Gymnasiasten und Schüler, welche am sechsten und siebenten April angestellet werden sollen, gebührend ein, und zeiget vorläufig, wie schwer es sey, ein wahrer Gelehrter zu werden.“, Berlin Eisfeldische Buchdruckerei 1779, S. 15: „Christian Daniel Albrecht, aus Lindenberg in der Altmark, ist im Herbst 1777 in das Gymnasium aufgenommen worden, aus deßen erster Klaße er, 19 Jahre alt, vor einigen Tagen nach Königsberg in Preußen abgereiset ist, um auf der dasigen Universität Theologie zu erlernen. Er hat sich rühmlich betragen.“
Vgl. Czubatynski „Evangelisches Pfarrerbuch für die Altmark“, S. 109. Demnach war Albrecht nach seiner Ordination am 27. April 1787 Pastor in Gohre und ab 1819 bis 1831 in Gr. Schwechten.
Albrecht war lt. Kirchenbuch von Ostheeren verheiratet mit Maria Dorothea Schultz (* Stendal 1763 † Ostheeren 31.1.1841 Grippe). Er wurde am 5. Januar 1760 in Lindenberg geboren und verstarb am 26 Februar 1842 in Ostheeren an Schlagfluss. Fünf Kinder blieben zurück.

Lage:
Die Grabplatte lehnt außerhalb der Kirche an der Südwand.

Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2018